

Studien haben gezeigt, dass bestimmte Änderungen der Ernährung und des Lebensstils dazu beitragen können, die Symptome von PCOS zu lindern und die Chancen auf eine Fertilität zu verbessern.
Der Lebensstil beeinflusst die Fruchtbarkeit. Eine Studie in BMC Public Health zeigte, dass Frauen mit 4–5 gesunden Gewohnheiten ein um 59 % geringeres Risiko für Unfruchtbarkeit hatten.
Fülle den Fragebogen aus und erhalte ein persönliches, ganzheitliches und evidenzbasiertes Programm, das zu dir passt.
Das ist eine häufige Sorge, und viele Frauen werden schnell zur weiteren Behandlung an Kliniken für Fertilität überwiesen. Aber was wäre, wenn es einen anderen Weg gäbe, der nicht nur deine Chancen auf eine Schwangerschaft erhöht, sondern auch deine allgemeine Gesundheit verbessert? Hier kannst du anfangen…
Festzustellen, ob du einen Eisprung hast, ist entscheidend, wenn du mit dem polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) schwanger werden möchtest. Der Eisprung findet statt, wenn eine Eizelle aus den Eierstöcken freigesetzt wird, doch bei PCOS kann es schwieriger sein, dies zu verfolgen. Die Beobachtung deines Zyklus ist entscheidend.
Möglichkeiten, den Eisprung zu überprüfen:
Ein häufiges Merkmal von PCOS ist die Insulinresistenz, bei der die Körperzellen weniger gut auf Insulin reagieren – das Hormon, das zur Regulierung des Blutzuckers beiträgt. Etwa 35–85 % der Frauen mit PCOS sind davon betroffen. Erhöhte Insulinspiegel können verschiedene Symptome verursachen, darunter:
Um die Insulinresistenz in den Griff zu bekommen, ist oft eine Ernährung wichtig, die den Insulinspiegel im Gleichgewicht hält, den Stoffwechsel unterstützt und den Hormonhaushalt ausgleicht.
Die Ernährung kann einen großen Unterschied machen! Der Verzehr von hochwertigen Proteinen und gesunden Fetten sowie moderaten Mengen an Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischen Index (GI) kann helfen. Kohlenhydrate mit niedrigem GI, wie Haferflocken, Quinoa, Vollkornprodukte und Süßkartoffeln, werden langsamer aufgenommen und führen seltener zu einem sprunghaften Anstieg des Insulinspiegels.
Diese Inhalte dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie wurden auf wissenschaftliche Richtigkeit geprüft, stellen aber keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Wende dich bei medizinischen Fragen oder Entscheidungen zur Kinderwunschbehandlung immer an qualifiziertes Fachpersonal.
Auf wissenschaftliche Richtigkeit geprüft von: Dr. Mona Bungum
Zuletzt geprüft: Februar 2025
Der Lebensstil beeinflusst die Fruchtbarkeit. Eine Studie in BMC Public Health zeigte, dass Frauen mit 4–5 gesunden Gewohnheiten ein um 59 % geringeres Risiko für Unfruchtbarkeit hatten.
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Frauen mit PCOS weisen möglicherweise einen höheren oxidativen Stress und eine geringgradige Entzündung auf als Frauen ohne PCOS.
Oxidativer Stress kann Zellen und die DNA schädigen, darunter auch Eizellen. Eine entzündungshemmende Ernährung verbessert nachweislich die Blutzuckerregulation, den Menstruationszyklus, die Rate des Eisprungs und die Eizellqualität sowie senkt den Androgen-Spiegel.
Die mediterrane Ernährung steht im Mittelpunkt entzündungshemmender Ernährungsansätze bei PCOS und liefert vielversprechende Ergebnisse. Diese Ernährung umfasst Vollkornprodukte, Olivenöl, fettreichen Fisch, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst und Nüsse. Zum Beispiel:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ernährung entscheidend für die Bewältigung der PCOS-Symptome ist. Frauen mit PCOS sollten eine Ernährung vermeiden, die reich an raffinierten Kohlenhydraten ist, und stattdessen auf eine ausgewogene Zufuhr von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten achten. Ein entzündungshemmender Ernährungsplan, wie beispielsweise die mediterrane Ernährung, kann ebenfalls hilfreich sein. Auch wenn diese Ernährungsstrategien bei der Bewältigung von PCOS helfen können, ist es immer ratsam, einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren, um eine individuelle Beratung zu erhalten.