
Sperma ist die Flüssigkeit, die bei der Ejakulation freigesetzt wird und Spermien enthält, die die Eizelle befruchten. Bei einem Standard-Spermiogramm wird eine Probe entnommen und auf verschiedene Parameter untersucht, die die Fertilität beeinflussen. Folgendes wird bei einem Spermiogramm gemessen:

Der Lebensstil beeinflusst die Fruchtbarkeit. Eine Studie in BMC Public Health zeigte, dass Frauen mit 4–5 gesunden Gewohnheiten ein um 59 % geringeres Risiko für Unfruchtbarkeit hatten.
Fülle den Fragebogen aus und erhalte ein persönliches, ganzheitliches und evidenzbasiertes Programm, das zu dir passt.
Damit ist die Gesamtmenge der während der Ejakulation ejakulierten Flüssigkeit gemeint. Das normale Spermavolumen liegt zwischen 2 und 5 Millilitern (ml).
Die Spermienzahl gibt an, wie viele Millionen Spermien pro Milliliter Samen vorhanden sind.

Die Spermienmotilität bestimmt, wie gut die Spermien auf die Eizelle zuschwimmen. Sie wird wie folgt eingestuft:
Eine gesunde Probe sollte mindestens 32 % progressiv bewegliche Spermien enthalten oder 40 %, wenn man die nicht-progressive Beweglichkeit mit einbezieht. Eine schlechte Beweglichkeit, bekannt als Asthenozoospermie, kann die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis verringern.
Die TMSC gibt die Gesamtzahl der beweglichen Spermien im Ejakulat an und wird wie folgt berechnet: Samenvolumen (ml) × Spermienkonzentration (Millionen/ml) × Beweglichkeit (%) Ein gesunder TMSC-Wert sollte über 45 Millionen Spermien liegen, um die Fruchtbarkeitschancen zu optimieren.
Werden Anomalien festgestellt, ist möglicherweise ein ausführlicheres Spermiogramm erforderlich, bei dem Folgendes bewertet wird:
Die Spermienmorphologie bewertet, wie viele Spermien eine normale ovale Form aufweisen, gemäß den strengen Kruger-Kriterien: Normale Probe: Mindestens 4 % der Spermien haben eine normale Form Teratozoospermie: Weniger als 4 % normal geformte Spermien Fehlgeformte Spermien haben möglicherweise Schwierigkeiten, sich fortzubewegen oder in die Eizelle einzudringen, was die Fertilität beeinträchtigt.

Diese Inhalte dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie wurden auf wissenschaftliche Richtigkeit geprüft, stellen aber keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Wende dich bei medizinischen Fragen oder Entscheidungen zur Kinderwunschbehandlung immer an qualifiziertes Fachpersonal.
Auf wissenschaftliche Richtigkeit geprüft von: Dr. Mona Bungum
Zuletzt geprüft: Februar 2025
Der Lebensstil beeinflusst die Fruchtbarkeit. Eine Studie in BMC Public Health zeigte, dass Frauen mit 4–5 gesunden Gewohnheiten ein um 59 % geringeres Risiko für Unfruchtbarkeit hatten.
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Sperma ist leicht alkalisch (pH-Wert 7,2–8,0). Abnormale pH-Werte können:
✔️ Spermien abtöten ✔️ Die Spermienmotilität verringern ✔️ Die Befruchtungswahrscheinlichkeit senken
Die Vitalität gibt den prozentualen Anteil lebender Spermien in einer Probe an. Ein normales Ergebnis ist:
Erhöhte Werte an weißen Blutkörperchen (Leukospermie) können auf Infektionen oder Entzündungen hindeuten, was die Qualität der Spermien beeinträchtigen kann.
Bestimmte Substanzen im Sperma sind entscheidend für die Funktion der Spermien:
Ein Spermiogramm liefert schnelle Ergebnisse, die helfen, eventuelle Probleme der Fertilität frühzeitig zu erkennen.
Bei auffälligen Ergebnissen können Anpassungen des Lebensstils (Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung) die Qualität der Spermien in nur 72 Tagen verbessern.
Anstatt monatelanger (oder jahrelanger) erfolgloser Versuche hilft ein frühzeitiges Spermiogramm Paaren, schneller fundierte Entscheidungen zu treffen.