

Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass vieles, was du über dich selbst und die Welt glaubst, vielleicht gar nicht wirklich von dir stammt? Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass etwa 50 % unserer Grundüberzeugungen bereits vor der Geburt festgelegt werden, während sich der Rest in den ersten sieben Lebensjahren herausbildet. Wenn wir in die Kindheit eintreten, tragen wir bereits Muster und Prägungen in uns, die uns jahrelang beeinflussen können – bis wir uns entscheiden, den Weg der Selbstentwicklung zu gehen, um sie zu hinterfragen und neu zu gestalten.
Diese Vorstellung mag dich schockieren, aber als Therapeutin, die mit Hypnose arbeitet, habe ich oft erlebt, wie Klienten Zugang zu tiefen unterbewussten Erinnerungen finden und Erfahrungen aus dem Mutterleib, ihrer Geburt und der frühen Kindheit offenbaren. Sie erinnern sich nicht nur an ihre eigenen Empfindungen, sondern auch an die Emotionen ihrer Mutter und ihr häusliches Umfeld – lange bevor wir bewusst denken können. Diese frühen Eindrücke können tief verwurzelte Überzeugungen schaffen, die unsere Herausforderungen im Erwachsenenalter prägen.
Der Lebensstil beeinflusst die Fruchtbarkeit. Eine Studie in BMC Public Health zeigte, dass Frauen mit 4–5 gesunden Gewohnheiten ein um 59 % geringeres Risiko für Unfruchtbarkeit hatten.
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a. Frühe Sinneseindrücke Schon ab der Empfängnis beginnt unsere Umgebung, uns zu beeinflussen. Babys nehmen ihre Umgebung schon lange bevor sie Worte hören können wahr und nehmen die Emotionen ihrer Mutter sowie die Energien um sie herum auf. Sie spüren die emotionale Atmosphäre – sei es Geborgenheit oder Stress –, die den Grundstein für ihre emotionale Entwicklung und ihre Wahrnehmung der Welt legt.
b. Emotionale Prägungen aus dem Mutterleib In Hypnosesitzungen beobachte ich oft, wie Klienten sich an ihre eigenen Gefühle erinnern, parallel zum emotionalen Zustand ihrer Mutter während der Schwangerschaft. Sie erleben erneut Empfindungen von Freude, Angst oder Furcht, die sich tief in ihr Unterbewusstsein einprägen. Ein Baby, das beispielsweise die Angst seiner Mutter wahrnimmt, könnte im Erwachsenenalter mit Gefühlen der Unsicherheit zu kämpfen haben. Diese Prägungen formen, wie wir mit der Welt interagieren, und beeinflussen unsere emotionalen Reaktionen und Beziehungen.
c. Erkenntnisse aus der Freni-Methode Dr. Graziella Concetta Frenis Arbeit zeigt, wie stark intrauterine Erfahrungen unser Verhalten und unsere Lebensmuster prägen. Ihre Forschung deutet darauf hin, dass Erfahrungen – ob positiv oder negativ – in unserem Zellgedächtnis gespeichert werden und unsere emotionalen Reaktionen sowie unser Selbstwertgefühl ein Leben lang beeinflussen. Das Verständnis dieser frühen Erfahrungen kann zu mehr Selbstbewusstsein und Erfüllung führen und uns helfen, wieder zu unserer innewohnenden Freude zu finden. Indem wir die Ursachen unserer Schwierigkeiten angehen, können wir unsere Energie umlenken, uns von unbewussten Mustern befreien und tiefsitzende Probleme heilen.
Diese Inhalte dienen ausschließlich Bildungszwecken. Sie wurden auf wissenschaftliche Richtigkeit geprüft, stellen aber keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Wende dich bei medizinischen Fragen oder Entscheidungen zur Kinderwunschbehandlung immer an qualifiziertes Fachpersonal.
Auf wissenschaftliche Richtigkeit geprüft von: Dr. Mona Bungum
Zuletzt geprüft: März 2025
Der Lebensstil beeinflusst die Fruchtbarkeit. Eine Studie in BMC Public Health zeigte, dass Frauen mit 4–5 gesunden Gewohnheiten ein um 59 % geringeres Risiko für Unfruchtbarkeit hatten.
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Von der Geburt bis zum siebten Lebensjahr nehmen Kinder alles um sich herum auf – die Emotionen, Überzeugungen und gesellschaftlichen Botschaften ihrer Eltern –, ohne die Fähigkeit zu besitzen, diese Eindrücke zu filtern oder kritisch zu bewerten. Mit sieben Jahren sind viele Verhaltensmuster und emotionale Reaktionen bereits fest verankert und bilden eine mentale und emotionale Blaupause dafür, wie wir unser Leben meistern.
b. Der bleibende Einfluss früher Prägung Die Muster, die sich in diesen prägenden Jahren bilden, können uns bis ins Erwachsenenalter hinein beeinflussen – oft ganz unbewusst. Aufgrund dieser frühen Prägungen reagieren wir vielleicht auf eine Weise, die wir nicht ganz verstehen. Wenn man zum Beispiel als Kind hört: „Du bist zerbrechlich“, kann das zu chronischer Angst oder zur Zurückhaltung führen, sich Herausforderungen zu stellen. Ebenso können Botschaften wie „Das Leben ist ein Kampf“ eine Mentalität der Not fördern, die das emotionale und körperliche Wohlbefinden beeinträchtigt. Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht nur die Erfahrungen selbst, sondern auch die Bedeutungen, die wir ihnen beimessen, uns prägen.
c. Unbewusste Narrative umschreiben Auch wenn es schwierig sein kann, sich diesen tief verwurzelten Mustern zu stellen, kann Bewusstsein zu Veränderung führen. Viele Menschen lassen sich im Leben von unbewussten Überzeugungen leiten, die in der Kindheit entstanden sind. Indem wir beobachten, wie wir mit uns selbst kommunizieren, und therapeutische Methoden wie Hypnose einsetzen, können wir diese Überzeugungen erkennen und hinterfragen. Das ermöglicht es uns, alte Wunden zu heilen, unsere Geschichten neu zu schreiben und ein Leben zu gestalten, das im Einklang mit unserem wahren Selbst steht.
Manche Klienten erinnern sich an ihre Empfängnis nicht nur als körperliches Ereignis, sondern als energetische Erfahrung. Sie spüren, ob sie in Liebe oder in Unsicherheit gezeugt wurden. Das Verstehen dieser frühen Eindrücke kann tiefsitzende Überzeugungen über Selbstwert und Zugehörigkeit offenbaren.

b. Der Moment der Geburt Klienten berichten oft von lebhaften Erinnerungen an ihre Geburt, einschließlich der emotionalen Zustände ihrer Eltern und der Umgebung. Wenn man beispielsweise in eine Situation hineingeboren wird, in der die Eltern bestimmte Erwartungen hatten, kann das bleibende emotionale Prägungen hinterlassen, die Gefühle von Angst oder Unwürdigkeit beeinflussen. Das Erkennen und Verarbeiten dieser Geburtserinnerungen kann zu tiefgreifender Heilung und Selbstakzeptanz führen.
c. Unseren Lebenszweck zurückgewinnen Unabhängig von unserer Herkunft ist es entscheidend zu verstehen: Wir kommen zwar durch unsere Eltern zur Welt, aber wir stammen nicht von ihnen ab. Es gibt etwas Größeres, das uns hierher gewollt hat – etwas, das einen einzigartigen Lebenszweck für uns bereithält, den nur wir erfüllen können. Indem wir vererbte unbewusste Geschichten loslassen, können wir uns wieder mit der Wahrheit verbinden, dass unsere Existenz sinnvoll ist.
Es ist bemerkenswert zu erkennen, wie unsere frühen Erfahrungen prägen, wer wir sind. Indem wir diesen Einfluss anerkennen, können wir beginnen, Überzeugungen und Muster zu identifizieren und loszulassen, die uns nicht mehr dienen. Die Vergangenheit mag uns geprägt haben, aber sie muss uns nicht definieren. Wahre Freiheit beginnt damit, diese vererbten Überzeugungen zu hinterfragen. Bei der Heilung geht es nicht darum, die Vergangenheit auszulöschen; es geht darum, unsere Beziehung zu ihr zu verändern. Zu verstehen, wo unsere Schwierigkeiten ihren Ursprung haben, schafft Klarheit und Akzeptanz, während wir voranschreiten. Wenn dir das etwas sagt, lass uns in Kontakt treten und deine einzigartige Geschichte erkunden. Wir können uns mit den Mustern beschäftigen, die dein Erwachsenenleben beeinflussen. Bis dahin kannst du dir gerne hier meinen kostenlosen Kurs zum Thema Wohlbefinden ansehen. Zu erkennen, was uns zurückhält, ist der erste Schritt – lass ihn uns gemeinsam gehen.